SchmetterlingSpanische Flaggee an den Etzwiesenteichen

Seit 2006 die von Bäumen hoch überwachsenen alten Streuobstwiesen an den Etzwiesen freigelegt wurden, kann man Jahr für Jahr mehr Schmetterlinge im Tal beobachten. Waren es am Anfang nur vereinzelte Exemplare des Zitronenfalters, tanzen jetzt bei günstigem Wetter im Sommer dutzende Tiere gleichzeitig über den Wiesen.

Der Braune Bär (Arctia caja) - eine neue Art für die Etzwiesen, zwar nicht besonders selten, aber immerhin ein schöner Fund - im Foto rechts, gesehen am 4.8.2011.

Häufig vorkommende Schmetterlinge sind hier das Tagpfauenauge, der Kaisermantel, das Landkärtchen und der stahlblau gefärbte Schillerfalter. Der Große Schillerfalter (Apatura iris) steht auf der Vorwarnliste der Roten Liste Hessen.

Im September 2011 begann die Feuersalamander-Gruppe mit der freundlicher Unterstützung von Matthias Sanetra ein kleines Zuchtprojekt zum Schwalbenschwanz.

Tagpfauenauge und Sommerform des Landkärtchens

  Kaisermantel

 

 

 

 

 

 

 

 

 Schillerfalter


Schwarzkolbige Dickkopffalter

Der Kleinschmetterling fliegt im Juni bis August häufig auf den Etzwiesen.

10.7.2011

 

 

 

 

 

 

 

 


Großer Fuchs

Fotos: Dennis Sanetra - Großer Fuchs
Raupen des Großen Fuchses an einer Weide
Junge Weide am Märchenteich oberhalb der Etzwiesen

9.7.2011


Fotos: NABU/Westphal

Die Raupen des Landkärtchens (Araschnia levana) ernähren sich von Brennesseln. 

Dennis - neues Mitglied der Feuersalamander-Gruppe und Schmetterlingsexperte findet die Raupen auf den Etzwiesen und weist auf das wichtigste Erkennungsmerkmal: das Tierchen trägt Borsten wie Hörner auf seinem Kopf.

Raupe des Landkärtchens -

älterer Raupen verfärben sich braun

 

Interessanterweise zeigen die erwachsenen Tiere so unterschiedliche farbliche Varianten in ihrer Frühlings- und Sommerform, dass man sie für verschiedene Arten halten könnte. Im Laufe des Sommers werden wir die Entwicklung des Falters weiter beobachten.

 

9.6.2011