Wühlmau-Vollversammlung
Die Hermeline haben Tschai gekocht und Eckis Stube und Küche zum Konferenz-Saal erweitert.
Eckis Bericht fängt an mit der Wühlmaus-Erfolgsstory: die vier Wühlmaus-Gruppen der Hermeline, Wasserläufer, Feuersalamander und die neue Gruppe der Füchse haben tolle Gruppenleiter sind stabil oder wachsen. Es gibt weitere Anmeldungen und so ist es noch eine gute Nachricht, wenn Lolo, Luna und Ursi von den Hermelinen laut über eine eigene Gruppe nachdenken. Vielleicht kann die 5. Wühlmausgruppe im Sommer starten!
Die Programm-Ideen werden gesammelt. Interessant klingen
Woll-Programm: "Vom Schaf zur Wollsocke"
Experten zeigen in den einzelnen Wühlmausgruppen in separaten Gruppenstunden, wie man Wolle gewinnt, wie sie geschoren (das wird auf alle Fälle ein Event!), gewaschen und gekämmt wird, wie man spinnt, und ja, wie man am Ende Wollsocken oder was immer draus häkelt. Oder was zusammen filzt.
Zelke erzählt, sie hat schon mal geübt, wie man ein Schaf auf den Hintern setzt, um an die Wolle zu kommen. Muss sehr lustig aussehen...
Jedenfalls müssen wir noch ein paar Experten rekrutieren!
Erd-Programm: "Geologie, Töpfern und Humus"
Angeregt vom Workshop Permakultur möchte Uli mit der Gartengruppe sogenannte "Terra preta" herstellen
Ecki kann Geologie in die Gruppen bringen
Töpfern ist ein eigenes Thema- da müssen wir uns noch um den Brennofen kümmern.
Tierbeobachtungs-Programm: "Von der Blaumeise zum Rothirsch"
Eckis Erfahrung:Tierbeobachtung will gelernt sein.
Gestartet wird mit Vogelbeobachtung vom Fenster in Eckis Stube: da reicht es wenn man sich in Fensternähe langsam bewegt.
Nächste Runde: abendliche Waldpirsch in der Gruppenstunde - Rehe können jetzt im Frühjahr gut beobachtet werden, wenn man halbwegs ruhig läuft...
Und der Höhepunkt im Programm: Übernachtungstour im Rothirschgebiet. Da können nur kleine Gruppen ran, die schon echte Waldläuferqualitäten entwickelt haben.
Das Programm startet mit der Rehpirsch der Feuersalamander im Schweitzerloch am 8.2.2012.
Vogelbeobachtung bei Ecki ist nach Anmeldung jederzeit möglich- bringt aber besser Frühstücksbrötchen mit, sonst gibt's nur Styropor zum knabbern.
Bau-Programm: "Heuraufe und Blockhütte"
Die wühlmäuse denken an ein gigantisches Bauprogramm. Gebraucht wird jedenfalls eine Menge: eine Bootshütte für die Wühlmaus-Flotte, eine Sanierung einer Gartenhütte für die Wühlmäuse und Einziehung eines Bodens in eine gemeinde-eigene Blockhütte im Wald über Malchen: dort könnten dann wie vor 80 Jahren größere Gruppen romantisch nächtigen.
Die Schafgruppe braucht dringend Heuschober auf einigen Weiden.
Die gute Nachricht: mit Moritz haben wir jetzt einen gelernten Schreiner im Team.
Ecki und Moritz sehen demnächst zur Blockhütte...
Fest-Programm: 4 Jahresfeste plus Jahreshauptversammlung
- Winterverbrennung
- Einweihung Walderkundungspfad
- Weihnachtsbaumsammlung
- Diskussionsrunde über die Wurzeln der Wühlmaeuse und der Bündischen Jugendbewgung
- eine feste Essenkochliste hat sich bewährt
- Sonnenwende
- Erntefest
- Sternwanderung zur Blockhütte im Herbst
- mehr Überraschungen/Programm ist vorzubereiten
27.1.2012
Nächster Grulei-Treff
am Donnerstag 24. November 2011 19 Uhr im Anschluß an den Feuersalamandertreff bei Ecki
Gruleis am Lagerfeuer
Ein Rudel Gruleis* konnte zum zweiten Mal auf den Etzwiesen beobachtet werden. Die rare Spezies wurde scheinbar von den Kartoffelresten auf dem Feuersalamander-Grill angelockt. Sie scheinen bei hinreichendem Futterangebot tatsächlich Sozialverhalten zu entwickeln, obwohl sie in den meisten Fällen höchstens paarweise in Gruppen von Feuersalamandern, Hermelinen und Wasserläufern untertauchen...
Heute Abend jedenfalls diskutierten sie.
Über die neue vierte Gruppe, die Vorbereitung des Pflanzenflohmarktes in Seeheim. Eine Neuauflage des Überlebenstrainings für die Feuersalamander und Hermeline, die Hirschbrunft im Taunus und den Erste Hilfe Kurs für Gruleis und NAJUs.
Soviel zur Biologie der Gruleis.
25.8.2011
* NAJU GRUppenLEIter oder Ober-Wühlmaus
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Gruleis auf den EtzwiesenWir treffen uns am Donnerstag, dem 25.8.2011 um 19 Uhr am Lagerplatz der Feuersalamander auf den Etzwiesen. Ein paar Themen vorab:
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Gruleis am Lagerfeuer
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An den Etzwiesen diskutieren ein paar Gruleis über BuLas oder BuCas, Tino versteht Bahnhof?*, Elke und Monika schnitzen noch ein paar Pentagramme, Dominik hantiert mit glühendem Eisen und erschreckt damit die Frösche. Alle Gruleis riechen irgendwann nach Lagerfeuer. Sehr mysteriös. Oder ein Treff der Senior- Wühlmäuse. Und was haben die nun ausgeheckt?
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* NAJU-Sprech für Nicht-Eingeweihte: Grulei (Gruppenleiter) BuLa oder BuCa (BundesCamp der NAJU) |
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26.5.2011
Verbandsarbeit
Lehrgang Umweltpädagogik für Wühlmaus-Gruppenleiter mit Zdenka
Zdenka zeigte einfache Gruppenspiele für Kinder unterschiedlicher Altersklassen draussen in Ekis Garten.
Ein bisschen angefroren nach der Aktion wurden in Ekis warmer Stube Bücher herumgereicht, aus denen Zdenka viele ihrer Ideen geschöpft hat. Spontan wurde beschlossen, diese Bücher für die Wühlmausbibliothek zu beschaffen.
Mit Begeisterung waren unsere Gruppenleiter dabei und alle freuen sich darauf, die neuen Ideen in ihrer Gruppe auszuprobieren.
11.11.2010
NAJU Gruppenleitertreffen
Besucht wurde das Meeting von einem schönen Hirschkäfer-Exemplar. Ein Löffel Honig wurde ihm serviert.
NAJU Gruppenleitertreffen
Wichtigste Neuigkeit: Elke Stremer wird bei den Feuersalamandern als Betreuer einsteigen. Das ist eine wirklich tolle Nachricht, denn Elke bringt viel know how aus dem Waldkindergarten in die Gruppe ein.
Nach den Sommerferien soll es eine 4. Wühlmausgruppe für 6 – 8jährige geben. Zwei neue Gruppenleiter haben ihre Bereitschaft dazu übermittelt.
Zum nächsten Treffen vor den Sommerferien am 24.6.2010 um 19:30 wieder bei Eki soll es vor allem um die Herbstplanung der Gruppen gehen- eine erste Ideensammlung war schon viel versprechend!
31.5.2010
Regional-Workshop zur Kinder- und Jugendgruppenarbeit im Bensheimer Naturschutzzentrum



Grundlage des Workshops war dieNAJU-/ NABU-Studie "Stärkung der lokalen Kinder- und Jugendgruppenarbeit", in der die Autoren Defizite und Stärken der Jugendarbeit aufzeigten und Ideen liefern, wie dieser Bereich weiterentwickelt werden kann. Die Studie basiert auf zahlreichen persönlichen Interviews mit Ehrenamtlichen vor Ort sowie auf einer bundesweiten Fragebogen-Erhebung unter Einbeziehung von mehr als 700 BetreuerInnen von Kinder- und Jugendgruppen und 1.200 NABU-Ortsgruppen.
Auch die Workshopsteilnehmer der Seeheimer NABU/NAJU-Gruppe konnten nicht nur Ehrfahrungen und Ideen der Gruppenarbeit austauschen, sondern auch viele neue Kontakte zu benachbarten NABU/NAJU-Gruppen knüpfen.
6.3.2010
Pilzsuppe und Donnerbalken
Wühlmäuse beim Landeszeltlager der Naturschutzjugend
Am Fronleichnamwochenende von Mittwoch bis Sonntag organisierte die hessische Naturschutzjugend (NAJU) ein Landeszeltlager an der Ulmtalsperre im Westerwald. Unter den 183 Teilnehmern waren auch 9 Wühlmäuse. Das erste Erlebnis war die Anreise mit Bahn und Bus, dann kam das Kohten (Abenteuerzelte) aufstellen im Regen und ein sehr schlammiger Weg, die allerdings auf Grund des von einer Wühlmaus entdeckten „Lolo-pfades“ elegant umgangen werden konnte.
Während des NAJU-Zeltlagers wurde viel mit Naturmaterialien gebastelt, 2 Fledermausstollen freigelegt, mehrere hundert Mausohren (größte einheimische Fledermausart) beim Ausfliegen beobachtet und einige Pflegetiere gestreichelt und gefüttert. Es wurden Vulkanbacköfen gebaut, darin und im Backhaus Brot gebacken. Es wurde gepaddelt, geschwommen, am Lagerfeuer gesessen und gesungen, sowie ein umfangreiches Geländespiel durchgeführt. Am Tag der Artenvielfalt fanden die Wühlmäuse mit 133 Arten die meisten Pflanzen und Tiere.
Zweimal stellten die Bergstraßenwühler schauspielerisch Aktivitäten ihres Gruppenlebens dar. Beim Verzehr ihrer berühmt-berüchtigten Pilzsuppe gab es dieses Mal viele Tote. Das Singen des Liedes vom Donnerbalken musste in der achten Strophe unterbrochen werden, weil es beim Krachen des Balkens 2 leicht Verletzte gab. Das Lied wurde dann aber doch noch fertig gesungen.
Was von dem Zeltlager bleibt, sind etliche neue Bekanntschaften und die Erinnerung an eine fröhliche Zeit, in der alle viele gelernt und eine Menge Spaß gehabt haben.
E.Woite 15.6.2009










