Die Schmetterlingszucht der Feuersalamander

Zweiter Anlauf

Die Feuersalamander-Gruppe wird ab der nächsten Woche ihre Schmetterlingszucht neu aufbauen: auf den Etzwiesen werden um bestimmte Futterpflanzen (Wilde Möhre, Pastinake u.a.) bewegliche Schutzkäfige aus Holz mit Gaze konstruiert.

Da dieses Jahr die Natur sich etwas Zeit nimmt, tun das auch die Räupchen des Schwalbenschwanz. Aber wir sind dann bereit...

26.4.2012

Foto: Rudolf Böhm

In seinem Garten hat Rudolf Böhm noch ein schönes Exemplar des Schwalbenschwanz kurz vor der Verpuppung gefunden. Die Raupen benötigen Pastinaken oder Wilde Möhre als Freßpflanze.

Wir hatten schon vor zwei Wochen schwere Verluste bei unsrem Zuchtversuch: Viele der Raupen verstarben auf den Futterpflanzen- möglicherweise krankheitsbedingt, vermutet Matthias.

Lasst es uns im nächsten Jahr nochmal angehen...

27.9.2011

Nach einer Woche

Foto: NABU/Tino Westphal - seit einer Woche in Pflege: Raupen des Schwalbenschwanzes. Sie haben ihre größe teilweise verdreifacht und ihr Aussehen hat sich komplett geändert. Im Bild erkennbar sind unterschiedlich gefärbte Tiere. Die jüngeren sind eher schwarz mit einem weissen Fleck in der Körpermitte.

Matthias hat empfohlen für die inzwischen schon recht großen Raupen, entweder größere Plastikdosen mit Luftlöchern im Deckel oder Futter in Wasser in ein Terrarium stellen. 

Interessanterweise sind die Raupen sehr wählerisch bei ihren Futterpflanzen. Mehrere Züchter berichten, das die wildw Möhre als Futterpflanze nicht akzeptiert wird. Nur Pastinake schmeckt. Möglicherweise gab es deshalb ein paar Ausfälle und Verluste.

So abgedeckt kommte der Eimer in eine Gartenecke - aber aufpassen, damit keine Mäuse hineinklettern können.

Die neue Heimat der Raupen - ein ausgedienter Eimer, abgedeckt mit einer durchlöcherten Plastikfolie. Das Futtersteht in einer Flasche mit feuchten Papiertüchern, damit das Wasser nicht ausläuft. Nasser Sand funktioniert aber auch gut, meint Matthias.

 

8.9.2011

Die Schmetterlingszucht der Feuersalamander - Der Start

Fotos: NABU/T. Westphal - Matthias Sanetra hat heute Schwalbenschwanzräupchen mitgebracht. Aus eigener Zucht und mit allen nötigen behördlichen Sondergenehmigungen...

... dürfen die Feuersalamander die winzigen Raupen begutachten. Die Tierchen sind im ersten Raupenstadium schwarz mit einem weissen Fleck in der Mitte.

Matthias erklärt, dass die Raupen ganz besonders Pastinaken-Blüten und das Kraut der Wilden Möhre mögen.

Drei bis fünf Räupchen darf jeder interessierte Schmetterlingszüchter in Betreuung nehmen. - Wir bleiben dran; mal sehen wann es die ersten selbstgezogenen Schwalbenschwänze auf den Etzwiesen gibt.

Winzige 5 bis acht Millimeter lang sind die Raupen im ersten Stadium.

Rechts im Foto eine geeignete Box für den Zuchtversuch; die kann man aber noch optimieren.

Es wäre schön, wenn auf den Etzwiesen im nächsten Frühjahr ein paar Schwalbenschwänze freigelassen werden können.

Wir werden über die Zuchterfolge berichten.

2.9.2011

Schmetterlingszucht der Feuersalamander-Gruppe

Foto: Dennis Sanetra -Schwalbenschwanz

Dennis ist seit einem halben Jahr Mitgliede der Feuersalamander-Gruppe. Als Spezialist für Schmetterlinge hat er uns das Bild eines ausgewachsenen Exemplars einen großen Fundus an Fotografien vieler Schmetterlingsarten zur Verfügung gestellt.

9.9.2011